Buchtrailer

Die Produktion von Buchtrailern ist ein spannendes Leseförderungs-Projekt. Die Schüler/innen lesen gruppenweise je das gleiche Buch und produzieren dazu einen 1-2 minütigen Trailer, der die Story und die Atmosphäre auf den Punkt bringt.

Andi Brugger hat bereits zweimal mit Klassen ein Buchtrailer-Projekt durchgeführt. Im folgenden eBook teilt er seine Erfahrungen mit uns:

Beispiele

Die Trailer-Gruppen haben selbst entscheiden können, ob sie möchten, dass ihre Trailer veröffentlicht werden und haben dazu eine Einverständniserklärung unterzeichnet. In dieser Youtube-Playlist sind die einzelnen Trailer mit Erlaubnis zur Veröffentlichung zu finden.

Weitere Links und Materialien:

Adobe Spark Video

Adobe Spark Video ist wohl die einfachste Möglichkeit, um Inhalte zu einem attraktiven Video zusammenzustellen. Für die Nutzung wird allerdings ein Adobe-Account (gratis) benötigt. Wie bei Powerpoint oder Keynote besteht der Film aus einzelnen Folien, die Fotos, Texte oder Videoclips enthalten können. Jede Folie kann sehr einfach mit einem Audiokommentar besprochen werden. Bei Bedarf lässt sich der Film mit einem professionellen Soundtrack unterlegen. 

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Logo, DaZ und Co.

Auch im Förderunterricht können digitalen Medien sinnvoll und gezielt eingesetzt werden. Wiederum ist es zentral, dass digitale Medien und Techniken nicht vor dem Hintergrund eines möglichen Mehrwerts oder in Konkurrenz zum pädagogischen Handeln stehen, sondern ergänzend zu all den anderen Angeboten zum Einsatz kommen.

Diagnostik

Boardmittel: Die Kamera kann für Video- und Audioaufnahmen bei der Erfassung des Lernstandes zusätzlich zu anderen Beobachtungen und Dokumenten unterstützend zum Einsatz kommen.

Lernsoftware: Gewisse Lernprogramme können bei der Lernstandserfassung nützlich sein.

Förderung

Boardmittel: Sprachrekorder (Aussprache üben, Kommunikationssituationen durchspielen, …), Video (eigenes Verhalten beobachten, Kommunikationssituationen reflektieren, etwas erklären), Fotos/Kamera (Wahrnehmungsschulung, Dokumentieren, Annotieren z.B. für Bilderwörterbuch).

Interaktive Bilderbücher: Mit Hilfe des Bookcreators können eigene interaktive Bilderbücher erstellt werden. Interaktive Bilderbücher können im Rahmen der Förderung vielfältig eingesetzt werden. So kann z.B. am Wortschatz oder an der Ausdrucksfähigkeit gearbeitet werden. Natürlich können auch die einzelnen Seiten eines bestehenden Bilderbuches fotografiert und der Text vom Kind vorgelesen werden, wobei man eine Audioaufnahme neben das Bild platziert. Ein gezielter Einsatz solcher Angebote geht einher mit einem hohen Motivationsfaktor beim Kind.

Digitales Fotoalbum: Über ein Foto kann eine Förderlehrperson ein Kind dazu motivieren, über bedeutsame und emotional gehaltvolle Erlebnisse zu berichten. Dies fördert die gemeinsame Kommunikations- und Interessensebene und schafft viel Gesprächsstoff. Dabei wird die Kommunikations- und Konzentrationsfähigkeit gefördert. Es können auch Fotos/Videos während dem Förderunterricht festgehalten werden (z.B. mit dem Bookcreator), welche bei der Elternarbeit als Illustrationen der Arbeit des Kindes und der Förderlehrperson dienen. Veröffentlicht die Förderlehrperson ein Buch über einen geschützten Link im Internet, können die Eltern so zu Hause z.B. die Übungssequenzen aus den Förderstunden nachvollziehen und vielleicht sogar wiederholen.

Comic erstellen: Mit der Comicfunktion des Bookcreators oder mit Comic Life können Fotoaufnahmen einfacher Szenen aus dem Alltag der Kinder mit Sprechblasen versehen werden. So kann sehr gut am Wortschatz und an der Grammatik gearbeitet werden.

Hilfstools: Text-to-Speech (z.B. Vorlesefunktion beim Bookcreator, Speech-to-Text, Übersetzungsdienste, Schabi als Startseite

Webressourcen: Nachschlagen, Tutorials

Lernsoftware: Gezielter Einsatz von Lernsoftware ist eine von vielen Möglichkeiten, Kinder in den verschiedensten Entwicklungsbereichen zu fördern. Interessant ist deren hoher Motivations- und Aufforderungscharakter. Gerade Kinder, welche sich schnell unter Leistungsdruck fühlen, wenig Selbstvertrauen zeigen und zielgerichtete Lernprozesse verweigern, können über adäquate Lernsoftware einen neuen Zugang zu Lerninhalten gewinnen.

Quizlet: Wortschatztraining kann gut mittels Quizlet gemacht werden. Da das Kind zusätzlich die richtige Aussprache hören kann, ist dies sehr sinnvoll.

Viele dieser Ideen sind entnommen aus: Digitale Medien in der Heilpädagogischen Früherziehung.

Dokumentation

Lernjournal: Lernfortschritte dokumentieren und reflektieren (Bookcreator, OneNote, …)

Boardmittel: Auch bei der Dokumentation eines Lernprozesses spielen Audio- und Videoaufnahmen eine wichtige Rolle.

Apps und Tools

Dybuster Orthograph: Das Rechtschreib-Lernprogramm Orthograph wurde mit Neurowissenschaftlern und Informatikern der ETH Zürich entwickelt. Gefördert wird die Entwicklung und das Zusammenspiel unterschiedlicher Gehirnbereiche, die am Rechtschreib-Lernprozess beteiligt sind. Trainiert wird der Grundwortschatz Deutsch sowie die Fremdsprachen Englisch und Französich und ist beliebig ausbau- und mit eigenen Modulen erweiterbar. Orthograph kann ab der 1. Klasse bis ins Erwachsenenalter eingesetzt werden.

Dybuster Calcularis: Das Mathematik-Lernprogramm Calcularis wurde ebenfalls mit Neurowissenschaftlern und Informatikern der ETH Zürich entwickelt. Es fördert die Entwicklung und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gehirnbereiche, welche für die Verarbeitung von Zahlen und Mengen sowie das Lösen von mathematischen Aufgaben verantwortlich sind. Calcularis kann ab der 1. Klasse bis zur Oberstufe eingesetzt werden.

Anton.app: Webbasierte, kostenfreie Lernsoftware mit einem eigenen Themenbereich “Deutsch als Zweitsprache”. Für den Anfangsunterricht geeignet (eher Zyklus 1).

aCHo-App: Mit aCHo können Menschen, die neu in die Schweiz kommen, erste deutsche Worte und Sätze lernen und mit der hiesigen Alltagskultur vertraut werden. Viele didaktische und gestalterische Aspekte der App sind für digitale Lernmedien richtungsweisend. aCHo wurde im Auftrag des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) im Rahmen eines Swisslosprojekts entwickelt.

Multidingsda: App für den Aufbau des Grundwortschatzes. Die Zielsprache ist Deutsch, wobei die Aufträge auch in der Muttersprache (14 Sprachen) gehört werden können. Eine gute Wortschatzförderung für den mündlichen und schriftlichen Bereich.

Lexico: Eine App, mit der die Sprachentwicklung von Kindern spielerisch gefördert werden kann. Im Zentrum stehen das Training des Sprachverständnisses, der Wortschatzbildung, der Merkfähigkeit und das auditive Training. Lexico Verstehen 1 ist als kostenloser Download im App-Store erhältlich; in der Gratisversion ist die Kategorie «E» enthalten. Die anderen Kategorien können mit einem In-App Kauf freigeschaltet werden (eher teuer mit 20.- Fr.).

Actionbound

Actionbound ist ein Werkzeug zum Erstellen von virtuellen Schnitzeljagden oder Lernpfaden für Smartphones und Tablets. Es besteht aus der Website https://de.actionbound.com zur Erstellung eines Lernpfades (Bounds) und der Actionbound-App für mobile Geräte zum Lösen des Bounds. Unterwegs gilt es Informationen zu sammeln, sowie Fragen und Aufgaben zu lösen. Diese können aus Text, Bildern, Audio oder Video bestehen. Alle Lösungen werden nach Abschluss der Schnitzeljagd hochgeladen und können anschliessend gemeinsam ausgewertet werden. Die App ist kostenlos für Android und iOS erhältlich. Eine ActionBound-Schullizenz kostet 45 Fr. für Privatpersonen ist der Dienst kostenlos

Das Erstellen eines Parcours ist denkbar einfach – die Schwierigkeit besteht vielmehr darin, gute Aufgabenstellungen auszutüfteln.

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Mediennutzung – wann ist es zu viel?

Wir haben überall und jederzeit Zugriff auf das gesamte Wissen der Menschheit. Permanent sind wir auf verschiedensten Kanälen erreichbar. Wie bleibe ich bei dieser permanenten Verfügbarkeit gesund? Wie komme ich zur Ruhe? Ab wann ist man süchtig? Bei der Omnipräsenz der digitalen Medien in der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen ist unerlässlich, dass die Intensität der Mediennutzung immer wieder (ohne erhobenen Zeigefinger) thematisiert wird.

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Nachhaltigkeit

Viele Schülerinnen und Schüler bekommen zu Beginn ihrer Sek-Zeit mittlerweile selbstverständlich ein iPad. So selbstverständlich ist das ja aber eigentlich nicht. Zur Herstellung werden viele Ressourcen benötigt, die Produktion findet teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen statt, die Herstellung und Nutzung der Geräte benötigt viel Energie…

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